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Gedanken über das Warten

Gedanken über das Warten
 
Was machen Sie während Ihr Kind Wahlfach, Musikunterricht oder Sport hat? Oft kann man nichts Vernünftiges anfangen in der kurzen Zeit, sondern muss einfach warten. Warten ist nicht gerade beliebt. Wir warten zu oft, wir warten zu lange und manchmal warten wir sogar umsonst.
 
Auch den Kindern können wir’s leider nicht ersparen: Warten ist für sie besonders schwierig, weil sie die Zeit noch nicht so gut einschätzen können. Und doch ist diese Zumutung des „Warten Müssens“ vielleicht eine der wertvollsten Lektionen im Leben. Wer auch mal abwarten kann, erspart sich einiges an Aufregung und Ärger, denn es ist einfach so, dass wir nicht alles sofort haben können. Es hängt oft nicht von unserer Tüch­tigkeit ab, ob wir etwas er­reichen können, und manche Dinge müssen eben reifen.
 
Aber ist warten nicht auch etwas sehr Schönes, zumal für den, auf den gewartet wird? Kinder sollen erfahren: wenn jemand auf mich war­tet, bin ich nicht mehr allein. Es gibt ihnen Sicherheit, wenn die Eltern nach der Schule, nach dem Nachmittagskurs, da sind und auf sie warten. Durch das Warten aufeinander drücken wir Respekt und liebevolle Zuneigung aus. Das tut auch uns Erwachsenen gut.
 
Das Wort „warten“ kommt übrigens von „auf der Warte wohnen“, das heißt den Überblick bekommen, Aus­schau halten, etwas be­wachen. Also bedeutet warten die Zeit nutzen um sich bereit zu halten. Wir kennen das ja aus dem Alltag: Wer lieben Besuch erwartet, räumt zuhause auf, putzt, schmückt vielleicht Tisch oder Zimmer, backt einen Kuchen oder bereitet sonst etwas Gutes vor. All das, um den Gast in netter, angenehmer Atmosphäre zu empfangen und sich ihm oder ihr ganz widmen zu können.
 
Im Advent sollen wir uns auf das Kommen Jesu vorbereiten. Advent heißt ja Ankunft. Mit Kekse backen, basteln und Geschenke kaufen allein ist es aber nicht getan. Gott will, dass wir unsere Hoffnung ganz auf Ihn ausrichten. Wir sind eingeladen, den Herrn tief in unser Herz und unser Leben einzulassen. Dafür haben wir vier Wochen Zeit. 
 
In den Gottesdiensten des Advents hören wir vom hoffnungsvollen Warten des Volkes Israel auf den verheißenen Retter. Diese Texte und Lieder wollen auch unsere Sehnsucht wecken. Sehnsucht nach dem Heil, das Jesus in unser Leben bringen wird, wenn wir es nur zulassen.
 
Und vielleicht ist es ja Gott, der wartet, liebevoll und geduldig, auf jeden Einzelnen von uns, ob groß oder klein und in welcher Lebenssituation auch immer. Gott wartet, dass wir uns für Ihn öffnen, dass wir sagen: „Komm!“ – Sind wir schon bereit?

Text: Martina Karnutsch
Bild: Irmela Mies-Suermann
In: Pfarrbriefservice.de
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