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Deutschorden

Deutschorden

Der Deutsche Orden, 1190 als reguläre Hospitalbruderschaft für kranke Pilger und verwundete Kreuzfahrer gegründet und schon 1191 von Papst Clemens III. bestätigt, wurde 1198 zum Ritterorden erhoben. Der Orden breitete sich rasch aus, musste aber auch im Laufe der Zeit arge Rückschläge hinnehmen (Reformation, Napoleonische Zeit.
 
Entstehung und Struktur

Eine tiefgreifende Erneuerung erlebte der Orden im 19. Jahrhundert durch den Hochmeister Erzherzog Maximilian, der den zur Reformationszeit erloschenen Schwesternzweig wieder ins Leben rief, und durch Peter Rigler der für die Priester das gemeinschaftliche Konventsleben wieder einführte; seine Spiritualität und sein Lebenswandel sind für den Orden heute noch Richtung weisend; der Orden bemüht sich um dessen Seligsprechung.
Die Umwälzungen nach 1918 machten eine Reform des Ordens notwendig, der zu Folge die Priester die Leitung übernahmen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann unter Hochmeister P. Marian Tumler ein mühevoller Wiederaufbau, der den Orden in seiner alten Dreigliedrigkeit neu erstehen ließ: Brüder, Schwestern und Familiaren, unter einer Leitung. Heute wirkt der Orden in Österreich und Deutschland, in Tschechien, in der Slowakei, in Slowenien und bei uns in Südtirol.

Spiritualität
Der Deutsche Orden entfaltet seine karitative Tätigkeit in der Pflege der Kranken, der Alten, der Armen und der Hilfsbedürftigen, im Wirken der christlichen Erziehung und Bildung der Kinder, der Jugend und Erwachsenen. Sein Einsatz für Christi Reich ist nicht mehr der zeitgebundene Kampf mit dem Schwert, sondern gemäß der gesunden Überlieferung des Ordens, der Kampf in der geistlichen Auseinandersetzung. Dieses Ziel streben Brüder, Schwestern und Familiaren in enger Zusammenarbeit an. Das Kreuz ist das Kennzeichen unseres Ordens, wir stellen uns unter den besonderen Schutz Mariens; die Heiligen Elisabeth und Georg sind uns leuchtende Vorbilder.

Dienste und Einsatzgebiete
In Südtirol ist der Deutsche Orden seit 1202 ununterbrochen präsent. Die meisten Pfarreien, die der Orden heute noch seelsorglich betreut, gehen auf Schenkungen durch Päpste und Kaiser im 13. Jahrhundert zurück. Es sind dies: Lana, St. Leonhard, Völlan, Gargazon, Siebeneich, Sarnthein, Lengmoos, Unterinn, Oberinn und Wangen. Auch die Pfarre Vilpian wird von einem DO-Priester betreut. Darüber hinaus leitet ein Ordenspriester das Heim Marianum-Deutschhaus in Bozen. Im Jahr 1957 eröffnete der Orden das Schülerheim St. Georg in der Weggensteinerstraße. in Bozen. Dort wurde im Jahr 2010 ein neues Heim für Universitätsstudenten eingeweiht, das Riglerheim. Auch die Generalprokura des Ordens in Rom gehört zur Südtiroler Provinz des Ordens.

Aufnahme und Ausbildung
Vorbedingung für die Aufnahme ins Noviziat sind: eine erkennbare Berufung, rechte Gesinnung, körperliche und geistige Gesundheit, charakterliche Eignung und die Vollendung des 17. Lebensjahres.
Die Ordensregeln bestimmen weiterhin, dass die Brüder ihren Fähigkeiten entsprechend aus- und weitergebildet werden.
 
 
 
Gebrauchtkleider gut angekommen

Bei der Gebrauchtkleidersammlung am 11. November wurde in Lana erstmals nicht mehr von der Straße gesammelt, sondern in der zentralen Sammelstelle bei der alten Weberei neben der Kapuzinerkirche. Eine ganze Woche lang konnten alle Bürgerinnen und Bürger von Lana dort ihre Gebrauchtkleider abgeben. Diese Neuerung wurde von der Bevölkerung von Lana auf Anhieb gut angenommen.
Die Pfarrcaritas Lana bedankt sich bei allen freiwilligen Helfern im Dorf.

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Vereine stellen sich vor

St.-Vinzenz-Verein Lana

Vollversammlung mit Neuwahl der Vereinsleitung, neuen Vertrag mit der Gemeinde zur Nutzung des Kindergartengebäudes in der Erzherzog-Eugen-Straße und Statutenänderung. Im Bild: Matthias Gruber (rechts) und Norbert Gamper (links)
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