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Betrachtungen, Gebete, Meditationen

Betrachtungen, Gebete, Meditationen

Die Begegnung mit Gott in den Sakramenten, besonders bei der Heiligen Messe, ist für unser Leben als Christen wichtig. Aber Christsein ist mehr als am Sonntag zur Kirche gehen. Christsein bedeutet, eine lebendige Beziehung zu Gott haben. Wer seinen Alltag mit Gott lebt, erhält Kraft und Gnaden.
Nahrung für den Glauben beziehen wir aus dem Wort Gottes, aus der Betrachtung von Texten, aus dem Gebet oder aus Gesprächen mit anderen Gläubigen.

Hier finden Sie verschiedene Impulse, um den Glauben zu stärken und ihn im Alltag zu leben.
 
Gedanken über das Warten

Gedanken über das Warten

Was machen Sie während Ihr Kind Wahlfach, Musikunterricht oder Sport hat? Oft kann man nichts Vernünftiges anfangen in der kurzen Zeit, sondern muss einfach warten. Warten ist nicht gerade beliebt. Wir warten zu oft, wir warten zu lange und manchmal warten wir sogar umsonst.
 
Auch den Kindern können wir’s leider nicht ersparen: Warten ist für sie besonders schwierig, weil sie die Zeit noch nicht so gut einschätzen können. Und doch ist diese Zumutung des „Warten Müssens“ vielleicht eine der wertvollsten Lektionen im Leben. Wer auch mal abwarten kann, erspart sich einiges an Aufregung und Ärger, denn es ist einfach so, dass wir nicht alles sofort haben können. Es hängt oft nicht von unserer Tüch­tigkeit ab, ob wir etwas er­reichen können, und manche Dinge müssen eben reifen.
 
Aber ist warten nicht auch etwas sehr Schönes, zumal für den, auf den gewartet wird? Kinder sollen erfahren: wenn jemand auf mich war­tet, bin ich nicht mehr allein. Es gibt ihnen Sicherheit, wenn die Eltern nach der Schule, nach dem Nachmittagskurs, da sind und auf sie warten. Durch das Warten aufeinander drücken wir Respekt und liebevolle Zuneigung aus. Das tut auch uns Erwachsenen gut.
 
Das Wort „warten“ kommt übrigens von „auf der Warte wohnen“, das heißt den Überblick bekommen, Aus­schau halten, etwas be­wachen. Also bedeutet warten die Zeit nutzen um sich bereit zu halten. Wir kennen das ja aus dem Alltag: Wer lieben Besuch erwartet, räumt zuhause auf, putzt, schmückt vielleicht Tisch oder Zimmer, backt einen Kuchen oder bereitet sonst etwas Gutes vor. All das, um den Gast in netter, angenehmer Atmosphäre zu empfangen und sich ihm oder ihr ganz widmen zu können.
 
Im Advent sollen wir uns auf das Kommen Jesu vorbereiten. Advent heißt ja Ankunft. Mit Kekse backen, basteln und Geschenke kaufen allein ist es aber nicht getan. Gott will, dass wir unsere Hoffnung ganz auf Ihn ausrichten. Wir sind eingeladen, den Herrn tief in unser Herz und unser Leben einzulassen. Dafür haben wir vier Wochen Zeit. 
 
In den Gottesdiensten des Advents hören wir vom hoffnungsvollen Warten des Volkes Israel auf den verheißenen Retter. Diese Texte und Lieder wollen auch unsere Sehnsucht wecken. Sehnsucht nach dem Heil, das Jesus in unser Leben bringen wird, wenn wir es nur zulassen.
 
Und vielleicht ist es ja Gott, der wartet, liebevoll und geduldig, auf jeden Einzelnen von uns, ob groß oder klein und in welcher Lebenssituation auch immer. Gott wartet, dass wir uns für Ihn öffnen, dass wir sagen: „Komm!“ – Sind wir schon bereit?

Text: Martina Karnutsch
Bild: Irmela Mies-Suermann
In: Pfarrbriefservice.de
 
Adventskalender einmal anders

Adventskalender einmal anders

Kinder freuen sich auf Weih­nachten vor allem der Ge­schenke wegen. Adventska­lender voller Überraschun­gen sollen ihnen die Zeit bis dahin versüßen. Ein Brauch vergangener Zeiten hingegen war es, den Kindern für jede gute Tat, für jeden freiwilligen Verzicht zugunsten anderer, einen Strohhalm zu geben. Mit diesem Stroh durfte das Kind die Krippe für das Jesuskind auspolstern, damit es weich liegen könne.

Auch bei unserem Vorschlag geht es um gute Taten: Dinge, die uns helfen, Christus in unserem Leben lebendig werden zu lassen. Wir brauchen dazu nicht mehr als 24 Kärtchen aus festem Papier, Stifte und einen Adventskalender mit Säckchen oder eine schöne Schachtel. Die ganze Familie kann und soll sich an dieser Adventsaktion beteiligen, jeder nach seinen Möglichkeiten.

Gemeinsam mit den Kindern überlegen wir täglich, womit wir dem „Geburtstagskind“ Jesus eine Freude machen können. Zum Beispiel: Rorate-Gottesdienst besuchen, singen und beten am Adventskranz, helfen im Haushalt, Streit beilegen, vorlesen aus der (Kinder-)Bibel, Spende an Arme, Beichte, etwas herschenken, Nachbarschaftshilfe...

Nach gelungener Aktion wird eines der Kärtchen entsprechend beschriftet und in den Adventskalender bzw. in die Schachtel gesteckt, wobei es weniger auf Vollständigkeit ankommt als darauf, dass diese Werke von Herzen kommen.
Die beschrifteten Kärtchen sind unsere „Geschenke“ für das Jesuskind, die wir zu Weihnachten in einem kleinen Korb an die Krippe stellen.

Text: Martina Karnutsch
Bild: www.pixabay.com
 
Engel des Herrn

Engel des Herrn

Beim Angelus-Läuten der Menschwerdung Gottes gedenken

Dreimal am Tag läuten bei uns die Kirchenglocken, und zwar in der Früh, zu Mittag und am späten Nachmittag oder Abend. Diese Glockenzeichen, die anders klingen als das „Zåmmlaitn“ vor einem Gottesdienst, sind natürlich nicht der „Dorfwecker“, auch kein Signal für die Mittagspause oder den Schichtwechsel. Obwohl manche vom „Feirumlaiten“ sprechen.

Die Glocken rufen uns zum Gebet. Drei Mal am Tag sollen wir an die Menschwerdung Gottes denken. In Jesus wurde Gott Mensch. Er wurde in unsere Welt hineingeboren um einer von uns zu sein. Und um jeden einzelnen von uns zu erlösen.

Der Moment der Verkündigung an Maria durch den Engel (Lk 1,26-38) ist der Beginn der Menschwerdung Gottes. Als der Engel Maria sagte, sie werde den „Sohn des Höchsten“ gebären, antwortete sie: „Mir geschehe, wie du es gesagt hast“. Die Erlösung der Menschheit durch Jesus Christus beginnt so mit einer Anfrage Gottes und der freien Zustimmung eines Menschen. So wurde Maria für uns die „Pforte des Heils“.

Früher wurde beim Angelus-Läuten die Arbeit unterbrochen. Man betete stehend laut und im Wechsel das Gebet „Der Engel des Herrn“. Die heutige Zeit ist viel hektischer als noch vor 30 oder 40 Jahren. Kaum jemand würde im Büro, in der Werkstatt oder unterwegs innehalten, um den „Englischen Gruß“, wie das Gebet auch genannt wird, zu beten.
Trotzdem ist das Angelus-Gebet auch heute noch aktuell. Es ist ein biblisches Gebet das einen Bogen schlägt von der Begegnung Mariens mit dem Engel bis zu unserem Leben und weiter bis zur Auferstehung auf die wir hoffen. Alle persönlichen Anliegen finden darin Platz.
Wir könnten es im Stillen auf dem Weg zur Arbeit beten, beim Kochen oder vor dem Einschlafen. Es ist kein allzu langes Gebet, man braucht dafür nur zwei bis drei Minuten. Es kann auch mit Kindern sehr gut gebetet werden.

Der Engel des Herrn:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft / und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. / Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe ich bin die Magd des Herrn / mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria...

Und das Wort ist Fleisch geworden / und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria...

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, / dass wir würdig werden der Verheißungen Christi!

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch ihn, Christus unseren Herrn. Amen.
 
 
 
Familiengottesdienste

In der Hl.-Kreuz-Kirche an jedem 2. Sonntag des Monats. Ein Kurzvideo über die Familiengottesdienste in Lana mit allen aktuellen Terminen finden Sie unter diesem Link.

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