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Betrachtungen, Gebete, Meditationen

Betrachtungen, Gebete, Meditationen

Die Begegnung mit Gott in den Sakramenten, besonders bei der Heiligen Messe, ist für unser Leben als Christen wichtig. Aber Christsein ist mehr als am Sonntag zur Kirche gehen. Christsein bedeutet, eine lebendige Beziehung zu Gott haben. Wer seinen Alltag mit Gott lebt, erhält Kraft und Gnaden.
Nahrung für den Glauben beziehen wir aus dem Wort Gottes, aus der Betrachtung von Texten, aus dem Gebet oder aus Gesprächen mit anderen Gläubigen.

Hier finden Sie verschiedene Impulse, um den Glauben zu stärken und ihn im Alltag zu leben.
 
Engel des Herrn

Engel des Herrn

Beim Angelus-Läuten der Menschwerdung Gottes gedenken

Dreimal am Tag läuten bei uns die Kirchenglocken, und zwar in der Früh, zu Mittag und am späten Nachmittag oder Abend. Diese Glockenzeichen, die anders klingen als das „Zåmmlaitn“ vor einem Gottesdienst, sind natürlich nicht der „Dorfwecker“, auch kein Signal für die Mittagspause oder den Schichtwechsel. Obwohl manche vom „Feirumlaiten“ sprechen.

Die Glocken rufen uns zum Gebet. Drei Mal am Tag sollen wir an die Menschwerdung Gottes denken. In Jesus wurde Gott Mensch. Er wurde in unsere Welt hineingeboren um einer von uns zu sein. Und um jeden einzelnen von uns zu erlösen.

Der Moment der Verkündigung an Maria durch den Engel (Lk 1,26-38) ist der Beginn der Menschwerdung Gottes. Als der Engel Maria sagte, sie werde den „Sohn des Höchsten“ gebären, antwortete sie: „Mir geschehe, wie du es gesagt hast“. Die Erlösung der Menschheit durch Jesus Christus beginnt so mit einer Anfrage Gottes und der freien Zustimmung eines Menschen. So wurde Maria für uns die „Pforte des Heils“.

Früher wurde beim Angelus-Läuten die Arbeit unterbrochen. Man betete stehend laut und im Wechsel das Gebet „Der Engel des Herrn“. Die heutige Zeit ist viel hektischer als noch vor 30 oder 40 Jahren. Kaum jemand würde im Büro, in der Werkstatt oder unterwegs innehalten, um den „Englischen Gruß“, wie das Gebet auch genannt wird, zu beten.
Trotzdem ist das Angelus-Gebet auch heute noch aktuell. Es ist ein biblisches Gebet das einen Bogen schlägt von der Begegnung Mariens mit dem Engel bis zu unserem Leben und weiter bis zur Auferstehung auf die wir hoffen. Alle persönlichen Anliegen finden darin Platz.
Wir könnten es im Stillen auf dem Weg zur Arbeit beten, beim Kochen oder vor dem Einschlafen. Es ist kein allzu langes Gebet, man braucht dafür nur zwei bis drei Minuten. Es kann auch mit Kindern sehr gut gebetet werden.

Der Engel des Herrn:

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft / und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. / Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Maria sprach: siehe ich bin die Magd des Herrn / mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria...

Und das Wort ist Fleisch geworden / und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria...

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, / dass wir würdig werden der Verheißungen Christi!

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch ihn, Christus unseren Herrn. Amen.
 
Apropos...Schatzsuche

Apropos...Schatzsuche

Eine Schatzsuche ist ein spannendes Spiel und oft Höhepunkt von Kindergeburtstagen. Schätze beflügeln auch die Phantasie von Erwachsenen. Zu allen Zeiten gingen Menschen für Gold und Reichtum Risiken ein.
Jesus wusste um die Faszination von Gold und Geld. Und er kannte jene quälende Sorge, die die Liebe aus den Herzen verdrängen kann, nämlich den erworbenen Reichtum wieder zu verlieren. „...wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Mt 6,21). Jesus möchte, dass wir unser Herz bei Gott haben, der ja für uns sorgt.
„Sammelt euch Schätze im Himmel“, sagt Jesus und meint damit Taten der Liebe. Diese haben über das irdische Leben hinaus Bestand und werden im Himmel reich belohnt. Wenn wir helfen, das Reich Gottes aufzubauen, tun wir mehr für unser Heil, als wenn wir nach Macht, Ruhm und Ehre streben.
Was können wir konkret für das Reich Gottes tun? Der Heilige Geist verleiht jedem Menschen Gaben, die uns einzigartig und wertvoll machen. Das können übernatürliche Gnadengaben sein, wie bei den Aposteln in der Bibel, oder auch ganz schlichte, natürliche Begabungen.
So individuell wie jeder Mensch sind auch die Gaben, die Gott uns gibt. Der Apostel Paulus nennt ein paar Beispiele: prophetische Rede, dienen, lehren, trösten, ermahnen, geben, sich einsetzen, Barmherzigkeit üben (vgl. Röm 12, 3-8). Diese Gaben heißen auch Charismen.
Und es gibt noch viele mehr: einen „grünen Daumen“ haben, mit Geld umgehen können, ein guter Gastgeber sein, mit alten Leuten Geduld haben, zuhören können, ein geschickter Handwerker sein, gut vorlesen können, musikalisch sein... Manchmal zeigt sich ein Charisma sogar in einer vermeintlichen Schwäche.
Gott will, dass wir unsere Begabungen wie einen Schatz entdecken und etwas daraus machen. Gemeint ist allerdings nicht, eine glänzende Karriere hinzulegen und reich und berühmt zu werden!
Gott ist nicht an Leistung interessiert, sondern will, dass wir wertvoll für andere sind. Wir sollen unsere Fähigkeiten, so simpel sie auch scheinen mögen, einsetzen um die Gemeinschaft aufzubauen. Wir erhalten unsere Begabungen sozusagen als Bausteine für ein Miteinander.
Darum sollten wir unsere Gaben auch als Aufgaben sehen. Der Heilige Geist gibt uns auch die Fähigkeit, sie zu entdecken und im Sinne Gottes zu nützen. Wenn wir es zulassen, dass der Heilige Geist durch uns wirkt, entfalten wir nicht nur unsere persönlichen Begabungen, sondern machen etwas von Gott für andere sichtbar. So werden wir zu einer Bereicherung für die Gemeinschaft.
Gott schickt uns also auch auf Schatzsuche, damit wir durch das, was wir in uns selbst entdecken, für andere zu einem Schatz werden können.
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Text und Foto: Martina Karnutsch
 
 
 
Bischof Ivo Muser in Lana

Am Dreikönigstag besuchte Bischof Ivo Muser unsere Pfarrei und zelebrierte den Festgottesdienst in der Hl.-Kreuz-Kirche. Mit ihm standen Dekan P. Peter Unterhofer, Prior P. Arnold Wieland, Diakon Hubert Knoll, Bischofssekretär Michael Horrer und zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten um den Altar.

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Online-Vortrag
Zum Thema "Die Rolle der Großeltern" findet am 1. März 2021 um 9:30 Uhr ein Online-Vortrag mit Familienseelsorger Toni Fiung auf der Plattform Zoom statt. Anmeldung über die Volkshochschule Südtirol, die Teilnahme ist kostenlos.
Flyer und Infos zur Anmeldung...
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